Believe in magic: der schwindel, der prominente blenden konnte
Ein charmanter Name, eine vermeintlich edle Sache: Das britisches Wohltätigkeitsorganisation „Believe in Magic“ gewann die Herzen von Celebrities und Spenden – basierend auf einer erschütternden Lüge. Der Fall um Megan Bhari, die im Alter von 15 Jahren verstarb, hat eine Welle der Empörung ausgelöst und wirft Fragen nach der Sorgfaltspflicht von Prominenten und der Leichtgläubigkeit der Öffentlichkeit auf.
Ein tragischer tod und eine vermeintliche hilfsorganisation
Megan Bhari, eine begeisterte Anhängerin der Boyband One Direction, erlitt 2018 einen Herzstillstand. Zuvor hatte sie öffentlich verkündet, an einem Hirntumor zu leiden – eine Behauptung, die ihre Mutter, Jean O’Brien, vehement unterstützte. Gemeinsam gründeten sie „Believe in Magic“, eine Organisation, die kranken Kindern und ihren Familien unvergessliche Erlebnisse ermöglichen sollte. Die Geschichte berührte viele Menschen, darunter auch einige der bekanntesten Namen der britischen Unterhaltungsindustrie.
Die Fassade bröckelt: Lügen und Manipulation Die erste Risslinie in der vermeintlich tragischen Geschichte zeigte sich durch Meghans eigene Schwester, Nina. Sie äußerte den Verdacht, dass etwas nicht stimme. Doch der Skandal erreichte seinen Höhepunkt, als Eltern von Kindern, die von „Believe in Magic“ unterstützt worden waren, misstrauisch wurden. Es fehlten konkrete medizinische Details über Meghans angebliche Erkrankung. Ein dringender Hilferuf der Mutter für eine teure Behandlung in den USA, gefolgt von Urlaubsbildern aus einem Disney-Resort, entlarvte die Lüge endgültig.
Ein Bericht des „Kingston Adult Safeguarding“ deutete sogar auf das Munchausen-Syndrom by Proxy hin – die Vermutung, dass Megan von ihrer Mutter zu unnötigen Medikamenten gezwungen wurde. Eine erschreckende Vorstellung, die den Fall umso moralisch verwerflicher macht.

Die promi-scharade: wer ließ sich blenden?
Wie konnte es sein, dass „Believe in Magic“ so schnell zu einer prominenten Organisation wurde? Ein wesentlicher Faktor war die Unterstützung durch One Direction. Nach einem Backstage-Treffen trugen die Bandmitglieder auffällige violette „Believe in Magic“-Armbänder und warben online für die Wohltätigkeitsorganisation. Harry Styles' Mutter, Anne, bestieg sogar den Kilimandscharo, um Spenden zu sammeln. Louis Tomlinson veranstaltete im Sommer 2015 die glamouröse