Sommerfrisuren 2026: die entspanntesten trends für unbeschwerte tage
Die Hitze steigt, die Pub-Gärten füllen sich, und die U-Bahn während der Stoßzeit wird zur Geduldsprobe. Was bedeutet das für unsere Haare? Schluss mit komplizierten Routinen und dem Kampf gegen Frizz! Der Sommer 2026 fordert Frisuren, die uns das Leben leichter machen – und trotzdem gut aussehen. Wir haben uns mit der renommierten Stylistin Samantha Cusick beraten, um die besten Low-Maintenance-Looks für die kommende Saison zu entdecken.
Der undone bob: weniger ist mehr
Ein Schnitt, der mit jedem Tag besser aussieht? Das ist der Undone Bob. Weich, stufenreich und bewusst unperfekt, ist er für die natürliche Lufttrocknung konzipiert – ein Segen für alle mit einer natürlichen Welle, Locke oder einem Lockenkopf. Wir reden hier von Textur, für die Menschen Unsummen ausgeben, um sie zu imitieren. „Der Clou an diesem Schnitt ist, dass er umso besser aussieht, je weniger man ihn bearbeitet“, erklärt Sam. Die Stufen und fransigen Spitzen sorgen für wunderschöne Bewegung beim Lufttrocknen. Ein kleiner Schuss Olaplex No.9 Bond Protector auf feuchtem Haar vor dem Trocknen verleiht zusätzlichen Glanz.
Und das Beste: Der Undone Bob wächst wunderbar aus und wird mit der Zeit noch weicher und lässiger. Ein echter Dauerbrenner!

Der curtain fringe: der hingucker ohne aufwand
Sabrina Carpenter rockt ihn auf der Wüstenbühne von Coachella – und wir Briten können ihn auf der feuchten Einkaufsstraße genauso gut tragen. Der Curtain Fringe ist die perfekte Alternative zum klassischen, dicken Pony, der schnell zur Schweißlache wird. Dank seiner Teilbarkeit ist er ein absoluter Hingucker mit minimalem Aufwand. Sam bezeichnet ihn als „eine der unkompliziertesten Ergänzungen, die man aktuell zu jeder Länge hinzufügen kann.“ Wichtig ist, ihn etwas länger zu tragen, als man denkt. „Er wächst wirklich anmutig aus, was ihn zu einer sehr unkomplizierten Möglichkeit macht, die Frisur für den Sommer aufzufrischen.“

Der androgynische crop: kurz und cool
Wenn es einen Stil gibt, der „je kürzer, desto besser“ verkörpert, dann ist es der androgynische Crop. Kurz am Hinterkopf und an den Seiten, mit etwas mehr Länge oben, sieht er ungemein cool aus und erfordert kaum Styling-Aufwand. „Es ist einer dieser Schnitte, der aussieht, als hätte er viel Mühe gekostet, aber in Wirklichkeit dauert das Styling morgens nur etwa neunzig Sekunden“, so Sam. Auch hier funktioniert eine natürliche Welle oder Locke am besten, aber mit etwas mehr Styling und Föhnen kann er auch bei anderen Haarstrukturen funktionieren. Stylingcreme und ein Texturspray sind die besten Freunde für diesen Look.
Der in-between bob: die goldene mitte
Nicht ganz ein Bob, nicht ganz ein Long Bob – der In-Between Bob endet genau am Schlüsselbein und hat sich leise zu einem der meistgewünschten Stile in Sams Salon entwickelt. Sein müheloser Look liegt an der erhaltenen Länge in den Spitzen – er fällt ordentlich und benötigt kaum Styling. Bei Hitze kann er problemlos hochgebunden werden. „Pflegen Sie die Spitzen regelmäßig mit einer Haarkur, und er sieht den ganzen Sommer über fantastisch aus“, rät Sam.
Der pixie cut: sommerliche befreiung
Wie der androgynische Crop ist auch der Pixie Cut eine sommerliche Befreiung in Form eines Haarschnitts. Freier Nacken, reduzierte Stylingzeit und ein sofortiger Anstieg des Coolness-Faktors – Jamie Lee Curtis nach dem Makeover in „Freaky Friday“ lässt grüßen. „Es ist der ultimative Sommer-Haarschnitt, und darauf stehe ich“, erklärt Sam mit Nachdruck. Ein wenig Stylingcreme, die man durch die Haare knetet, reicht aus, um perfekt für den Tag zu sein. Regelmäßige Frischen des Schnitts sind zwar erforderlich, aber im Alltag ist es pure Glückseligkeit.
Die Haarmode im Sommer 2026 ist eindeutig: Entspannung und Lässigkeit stehen im Vordergrund. Wer auf der Suche nach einem neuen Look ist, der nicht nur gut aussieht, sondern auch Zeit spart, sollte sich von diesen Trends inspirieren lassen. Denn eines ist klar: Ein entspannter Kopf ist der Schlüssel zu einem entspannten Sommer.