Maine: küstenstraße mit meerblick – ihr roadtrip-traum!
- Die entdeckung der spontanität
- Maine im sommer: ein paradies für roadtripper
- Zeit nehmen: die grundlage für ein unvergessliches erlebnis
- Portland als start- und zielpunkt
- Unterkünfte als wegweiser
- Spontane stopps: das salz in der suppe
- Gezeiten beachten: ein tipp vom experten
- Vermeiden sie die menschenmassen
- Platz im kofferraum: für kunst und antiquitäten
- Mit appetit unterwegs: genuss pur
Vergessen Sie Safari, Kreuzfahrten und Wanderungen in Neuseeland. Amerika hat etwas Eigenes, etwas, das tief in unserer Identität verwurzelt ist: den Roadtrip. Die Freiheit, mit dem Auto durch das Land zu fahren, ist ein unvergessliches Erlebnis – vorausgesetzt, man nimmt es mit einer Portion Neugier und unbeschwerter Stimmung.
Die entdeckung der spontanität
Ich hätte mich nie für einen „Roadtrip-Typ“ gehalten, bis die Corona-Lockdowns im Jahr 2020 meine Reise nach Europa durchkreuzten. Stattdessen wagte ich eine dreiwöchige Tour durch den Pazifischen Nordwesten, schlief in Wäldern und an Stränden. Und dann erkannte ich den entscheidenden Vorteil eines Roadtrips: die Spontanität! Wo sonst kann man an einem Straßenstand plötzlich Lust auf Kirschen verspüren, sofort anhalten und sich eine Tüte davon mit nach Hause nehmen?
Nun bin ich definitiv ein Roadtrip-Fan. Einer meiner letzten Ausflüge führte mich auf einer Woche lang der Küste von Maine hinauf und hinunter – so idyllisch, wie es sich anhört. Ich aß eine ungeheure Menge Hummer, wanderte auf den malerischen Wegen des Acadia Nationalparks und stöberte in Antiquitätenläden. Die Freiheit, die man dabei verspürt, ist unbezahlbar.

Maine im sommer: ein paradies für roadtripper
Die Küste von Maine ist zu jeder Jahreszeit reizvoll – von Austern im Winter bis zu Apfelmost im Herbst. Doch der Sommer ist die Quintessenz des Erlebnisses, dank des fast perfekten Wetters. Natürlich ist das auch die beliebteste Reisezeit. Aber wer es clever plant, kann Maine im Sommer in Ruhe genießen. Hier sind ein paar Insider-Tipps, die Ihren Roadtrip zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Zeit nehmen: die grundlage für ein unvergessliches erlebnis
Bevor man sich in die Planung stürzt, sollte man sich bewusst machen, dass ein Roadtrip entlang der Küste von Maine Zeit braucht. „Um die Region wirklich kennenzulernen, sollte man mindestens vier Tage einplanen“, empfiehlt Tony DeLois, gebürtiger Mainer und Betreiber des Longfellow Hotels in Portland. Die Küstenlinie schlängelt sich mit zahlreichen Nebenstrecken, die es zu erkunden gilt.
Portland als start- und zielpunkt
Ein Roadtrip in Maine sollte unbedingt einen Stopp in Portland beinhalten. Ob als Startpunkt oder als Endziel, die Stadt bietet eine Vielzahl an kulinarischen Erlebnissen und kulturellen Highlights. Ich verbrachte meine letzten zwei Tage dort und genoss das hervorragende Menü im Twelve (die Lobster Roll im Blätterteig ist ein Muss!), verputzte Austern im The Shop by Island Creek Oysters und probierte kreative Cocktails im Room For Improvement. Ein Besuch im Seisuke für japanische Messer und eine entspannende Massage im Astrea Spa des Longfellow Hotels rundeten meinen Aufenthalt ab.
Unterkünfte als wegweiser
Maine ist bekannt für seine charmanten Dörfer mit Antiquitätenläden, Eisdielen und kleinen General Stores. Lassen Sie sich von den Unterkünften leiten, um Ihren Roadtrip zu strukturieren. Das Longfellow Hotel in Portland, Hidden Pond in Kennebunkport, Inn by the Sea in Cape Elizabeth und The Claremont Hotel in Southwest Harbor sind nur einige Beispiele für einzigartige Übernachtungsmöglichkeiten. Wer es abenteuerlich mag, kann in einem Glamping-Zelt bei Under Canvas Acadia unter den Kiefern schlafen.
Spontane stopps: das salz in der suppe
„Maine hat eine beeindruckende Küstenlinie, mehr als Kalifornien“, sagt DeLois. Das bedeutet, es gibt immer versteckte Juwelen zu entdecken. Und der beste Weg, diese zu finden, ist, anzuhalten, wenn das Gefühl stimmt. „Nehmen Sie sich Zeit für ungeplante Stopps. Viele der besonderen Momente auf einem Roadtrip DownEast entstehen durch zufällige Entdeckungen“, erklärt er. „Wenn jemand Erdbeeren (Juni), Himbeeren (Juli) oder Blaubeeren (August) verkauft, sollten Sie unbedingt anhalten – das ist ein Muss!“
Gezeiten beachten: ein tipp vom experten
Die Gezeiten in Maine spielen eine wichtige Rolle. Sie ändern sich zweimal täglich, und die Unterschiede können bis zu elf Meter betragen. Wer Kayak fahren, fischen oder die Gezeitentümpel erkunden möchte, sollte den Zeitplan im Auge behalten. Ein Besuch der Gezeitentümpel ist am besten vor Ebbe möglich.
Vermeiden sie die menschenmassen
Der Sommer ist die Hauptsaison in Maine. Um den Menschenmassen zu entgehen, sollten Sie weniger bekannte Dörfer besuchen oder früh am Morgen auf die Wanderwege im Acadia Nationalpark ausweichen. Fragen Sie Einheimische nach ihren Lieblings-Hummerrestaurants – oft sind diese weniger überlaufen als die in den Reiseführern empfohlenen.
Platz im kofferraum: für kunst und antiquitäten
Wiscasset gilt als eines der besten Ziele für Antiquitätenliebhaber in den USA. Entlang der Küste gibt es zahlreiche Antiquitätenrouten mit einzigartigen Fundstücken. In Portland empfehle ich einen Besuch bei ANK Ceramics und Campfire Pottery.
Mit appetit unterwegs: genuss pur
Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag eine Lobster Roll zu essen – ein ambitioniertes Ziel, aber die frischen Meeresfrüchte und die landwirtschaftlichen Produkte in Maine sind einfach unwiderstehlich. Und der Kaffee! Vergessen Sie Starbucks – hier gibt es unzählige lokale Röstereien. Und wer Lust auf Eis hat, findet entlang der Küste zahlreiche Stände und nostalgische Eisdielen. Mein persönlicher Favorit: Bay Brook Farm in Appleton.
Der Hummer aus dem Meer, auf einem kleinen Strand – das ist das ultimative Maine-Erlebnis. Und es ist nur ein Roadtrip entfernt.
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