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Bergerac neu: atemberaubende kulisse lenkt ab?

Wer im Vereinigten Königreich klassische Krimis liebt, hat Grund zur Freude: „Bergerac“ kehrt zurück, wenn auch in einer modernen Variante. Die Originalserie der 1980er Jahre mit John Nettles als desillusioniertem Ermittler wird nun von Damien Molony in die Gegenwart geholt. Doch während Molony die Hauptrolle übernimmt, scheinen viele Zuschauer von der schieren Schönheit der Drehorte so abgelenkt zu sein, dass sie kaum auf das Geschehen achten.

Ein blick auf die atemberaubenden landschaften jerseys

Die Serie spielt und wurde auf Jersey gedreht, einer der Kanalinseln, die zu Großbritannien gehören. Doch was genau macht Jersey so besonders? Die einzigartige Mischung aus rauer Küstenlinie, malerischen Buchten und historischen Stätten bietet einen unvergleichlichen Rahmen für die düstere Krimi-Atmosphäre. Der Autor Toby Whithouse hat es treffend ausgedrückt: „Jersey und Bergerac sind untrennbar miteinander verbunden. Würde man die Geschichte an einem anderen Ort spielen lassen, wäre es eine völlig andere Serie.“

Regisseur Colm McCarthy stimmt zu: „Jersey, sowohl als Drehort als auch als Charakter in der Geschichte, ist ein wesentlicher Bestandteil des einzigartigen Gefühls, das ‚Bergerac‘ ausmacht.“ Die Landschaft wird so zum aktiven Mitspieler, der die Handlung bereichert und eine besondere Atmosphäre schafft.

Wo genau wurde „bergerac“ gedreht?

Wo genau wurde „bergerac“ gedreht?

Die größte und südlichste der Kanalinseln, Jersey, liegt nur 14 Meilen vor der französischen Küste. Für die Dreharbeiten wurden zahlreiche malerische Orte genutzt. Die Bucht von St. Ouen, ein 9 Kilometer langer Strand an der Westküste, diente als Kulisse für eine Szene, in der Jim Bergerac versucht, den Alkohol zu lassen und sich wieder auf seine Arbeit zu konzentrieren. Auch die Bouley Bay, mit ihrem spektakulären Sonnenaufgang, kam vor die Kamera.

Weitere Drehorte umfassen das St. Brelade’s Bay Hotel, die St. Brelade's Parish Church, die St. Ouen's Methodist Church, den Archirondel Beach, das Driftwood Cafe und den Royal Square in St. Helier. Auch das Gelände des Victoria College und das Restaurant La Pulente, das als Kulisse für „The Jersey Club“ diente, wurden genutzt. Der Pier von Gorey und der Hafen bieten ebenfalls einen charmanten Blickfang.

Die Insellandschaft Jerseys, mit ihren eigenen Bräuchen, Gesetzen und einer einzigartigen Geschichte, verleiht der Serie eine besondere Note. Whithouse betonte, dass diese Eigenheiten bewusst berücksichtigt wurden, um die Geschichte zu beeinflussen und zu bereichern. Es ist ein Ort, der sich weder vollständig England zugehörig fühlt, noch dies auch sein möchte – ein faszinierender Kontrast, der die Serie so spannend macht.

Die Zuschauer sind begeistert von der Kombination aus packendem Krimi und der atemberaubenden Kulisse. Ob die neue „Bergerac“-Serie die Erwartungen der Fans erfüllen kann, wird sich zeigen. Doch eines ist sicher: Die Schönheit Jerseys wird auch die unaufmerksamsten Zuschauer in ihren Bann ziehen.