New York Fashion Week nach 11. September: Ein Blick zurück auf Optimismus und Widerstandsfähigkeit
Die Mode-Welt erlebte nach den Anschlägen vom 11. September einen dramatischen Wandel. Die Vogue präsentierte im November 2001 einen Ausblick auf die Mode für Frühling 2002, der von der Normalität abwich und stattdessen auf die besonderen Umstände reagierte.
Ausnahme von der Regel: Ein Blick in die Vergangenheit
Normalerweise zeigte die Vogue nur Designs, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung erhältlich waren. Diese Ausgabe bot jedoch eine Vorschau auf zukünftige Kollektionen, die noch Monate entfernt von den Verkaufsregalen waren. Die präsentierten Looks verkörperten Optimismus, Lebensfreude und Selbstbewusstsein, die in dieser schwierigen Zeit besonders wirkten.

Ein neues Format nach den Anschlägen
Die Fashion Shows wurden nach den Anschlägen zunächst abgesagt. Später fanden reduzierte, schlichte Präsentationen in den Seventh Avenue Showrooms statt, ohne Musik oder Goodie Bags. Diese Events betonten die Unerschütterlichkeit der Designer und ihre Verbundenheit mit der Stadt und dem Land.

Die Stärken der amerikanischen Sportswear
New York präsentierte sich als Zentrum für hochwertige Sportswear, mit innovativen Silhouetten wie schmalen Hosen (Michael Kors in Korallen-Denim, Marc by Marc Jacobs) und neuartigen Trenchcoats (Narciso Rodriguez, Donna Karan). Die Basics und Klassiker boten eine einfache Lösung für den Kleiderschrank in Zeiten von Sorgen.
Der unbeschwerte Kleiderschrank
Jeder amerikanische Designer präsentierte einen unaufgeregten Kleid für Tag und Abend. Bill Blass bot beispielsweise eine schlaffe, bestickte Blusekleid an. Michael Kors erinnerte an den Stil von Halston. Diese Designs boten Trost und eine Demonstration von Widerstandsfähigkeit.