Whoop vs. fitbit air: der kampf der fitness-tracker hat begonnen!
Die Tech-Welt hält den Atem an: Nach Jahren des unangefochtenen Erfolgs von Whoop hat Google mit dem Fitbit Air einen ernstzunehmenden Konkurrenten ins Ringgeworfen. Kann das neue Gerät wirklich das Ruder herumreißen und den Markt für datengetriebenes Training neu definieren? Meine Einschätzung folgt.
Ein leichtgewicht mit großem potenzial
Das Fitbit Air kommt mit einem überraschend attraktiven Preis und einer Fülle an Updates daher – ein klares Signal, dass Google seine Fitbit-Übernahme von 2021 endlich sinnvoll nutzt. Was sofort auffällt: Das Design. Der Tracker selbst ist ein kleines Modul, das in verschiedene Armbänder gesteckt werden kann, was eine hohe Flexibilität bietet. Und das Beste: Kein Bildschirm! Wie Whoop setzt auch Fitbit auf diese minimalistische Lösung, die den Fokus auf die reine Datenerfassung legt.
Ich habe das Gerät nun zwei Wochen lang getestet und bin beeindruckt. Es ist wirklich leicht – der Name ist Programm – und lässt sich problemlos mit einer Uhr tragen, ohne sich eingeengt zu fühlen. Im Gegensatz zu meiner Erfahrung mit dem Whoop, bei dem ich mich beim Schlafen oft unwohl fühle, vergesse ich das Fitbit Air fast komplett. Und die Akkulaufzeit? Nach einer Woche noch 50 Prozent – das ist schlichtweg exzellent.
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Die app: ein klarer vorteil für google
Doch was nützt das beste Wearable, wenn die zugehörige App nicht mithalten kann? Hier punktet Google mit seiner überarbeiteten Health-App. Sie ist schlicht, übersichtlich und funktioniert – auch auf iOS-Geräten – einwandfrei. Die Daten werden auf eine Weise präsentiert, die selbst für Technik-Neulinge verständlich ist. Die Möglichkeit, medizinische Unterlagen, Laborergebnisse und Medikamente zu synchronisieren, ist zwar vorhanden, aber eher im Hintergrund platziert. Der Fokus liegt klar auf den täglichen Fitness- und Schlafdaten.
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Whoop: der könig der datenjunkies
Wer jedoch tiefer in die Materie eintauchen will, ist beim Whoop 5.0 oder MG weiterhin besser aufgehoben. Die App ist ein Datenparadies, vollgepackt mit Insights und Möglichkeiten zur Analyse. Die sportlichen und luxuriösen Armbänder, inklusive der Bicep-Bänder, sind ein weiterer Pluspunkt. Allerdings hat Whoop auch seine Schattenseiten: Das aggressive Subscription-Modell schreckt viele ab und die wirklich nützlichen Features sind nur im teuersten Life-Tier verfügbar. Die Rechnung summiert sich schnell: Für den vollen Funktionsumfang sind 360 Euro pro Jahr fällig.
Mein fazit: für wen lohnt sich was?
Die Entscheidung zwischen Fitbit Air und Whoop hängt letztendlich von den individuellen Bedürfnissen ab. Wer einen unkomplizierten Tracker für die täglichen Schritte und den Schlaf sucht und keine teure Mitgliedschaft möchte, ist beim Fitbit Air genau richtig. Für ambitionierte Sportler, die ihre Leistung bis ins kleinste Detail analysieren wollen und bereit sind, dafür zu bezahlen, bleibt der Whoop die erste Wahl. Der Fitbit Air ist ein cleverer Schachzug von Google, der Whoop gehörig einheizt.